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WM 2018 – haben Sie das Zeug zum Sofa-Weltmeister?

Wären unsere Jungs nur halb so weitsichtig und unermüdlich wie ihre Fans, hätten wir den 5. Titel sicher im Kasten – von der Couch aus vergeben wir keine Chance, verwandeln jeden Torschuss in einen Treffer und drehen noch die kniffeligste Situation durch Willenskraft, Leidenschaft und lautes Anfeuern. Gerade zur WM-Zeit hat sich Fußball-Schauen längst zur eigenen Sportart gemausert, die man – im Gegensatz zum morgendlichen Jogging – höchstens ausfallen lässt, wenn es um Leben und Tod geht.

 

Doch wie in jeder Sportart gibt es Amateure, Halbprofis, Vollprofis – und den Stoff, aus dem Weltmeister gemacht sind. Vor einer winzigen, antiken Flimmerkiste mit dünnem Sound ein lauwarmes Bier zu schwenken und dazu Chips zu zerbröseln hat noch niemanden zum Pokal geführt. Die gute Nachricht: um aufzusteigen müssen wir weder Naturtalent mitbringen noch lange Jahre hart trainieren – die richtige Technik reicht völlig aus, um jede Wohnung in ein Stadion zu verwandeln.

 

Wir stellen drei zentrale Player vor:

 

#1 Glotzt Du noch oder staunst Du schon?

 

Fußball – das ist ein Spiel für die Hand-Fuß-Auge Koordination. Ohne beste Sicht läuft da gar nichts. Mit einem TV der Profiliga können Sie die Grashalme auf dem Rasen präziser zählen als der Platzwart, haben die Linien besser im Blick als der Schiedsrichter und genießen mehr Überblick als von der VIP-Tribüne. UHD-Geräte lassen die bisherigen Favoriten, Full-HD-TVs bereits in der Vorrunde stehen und kommen so nah an das Erlebnis großer Kinos heran, dass selbst der Videobeweis keine Aufklärung liefert. OLED und QLED servieren dazu derart strahlende Farben und messerscharfe Kontraste, dass Ihnen – im Gegensatz zum Schiri – kein noch so kleiner Rupfer am Trikot entgeht. Ein heißer Anwärter auf den Titel sind die Ambilight TVs von Philips – denn sie brechen buchstäblich aus dem Kasten aus und projizieren die Farben des Bildschirms dynamisch an die Wand und mit Hue-Lampen sogar in den gesamten Raum. Davon können die Kollegen im Stadion nur träumen.

 

#2 Ohne Stadionsound bleibt es eben Kreisliga

 

Mag die Action auf dem Feld recht leise ablaufen – der zwölfte Mann spielt primär mit seiner Stimme. Tausende jubelnde Fans befeuern nicht nur den Ehrgeiz der Spieler, sondern sorgen bei Allen, die mittendrin sind, für Gänsehaut, die sich erst legt, wenn die letzte Feder gerupft ist. Wer sagt, dass Sie für dieses Erlebnis nach Russland fliegen müssen? Klar ist: wer sich auf die Lautsprecher des Fernsehgerätes verlässt, bekommt ungefähr so viel davon mit, wie der, der vor dem ausverkauften Stadion steht. Da ist das richtige Team gefragt: der TV-Angriff braucht die passende Sound-Verteidigung. Eine durchtrainierte Soundbar liefert ohne Kabelsalat virtuellen Surround-Sound wie aus 50.000 Kehlen – wenn Sie die Profis mit Dolby Atmos wählen, sogar in der dritten Dimension: mit Lautsprechern, die nach oben strahlen und diejenigen belohnen, die zum Jubeln aufspringen. Verbunden zu einem Multiroom-System bleiben Sie akustisch sogar dann dabei, wenn Sie zwischendurch mal in die Kabine müssen… ganz wie in Moskau, nur ohne Regengefahr.

 

#3 Champions grillen drinnen!

 

Fußball spielen hält fit – zumindest solange die Gelenke mitmachen. Fußball schauen eher nicht, wenn man sich von Chips, Flips und dicken Dips ernährt. Dabei weiß doch Jeder: außer mit Nutella werden Jogis Recken mit ordentlich Fleisch und Fisch auf Touren gebracht. Eiweiß, Eisen, Omega 3 und der Raubtierinstinkt – was kann es Besseres geben zu Spiel und Bier als perfekt Gegrilltes. Doch wer draußen am Grill steht und aufs Smartphone starrt, während im Wohnzimmer die WM abgeht, hat offenbar die rote Karte gesehen. Bleiben Sie im Spiel und drehen Sie den Spieß rum – da, wo es rund geht: Elektrogrills liefern optimalen Geschmack ohne Rauch und Feuer… das geht auch vom Sofa aus. Und das Beste: sie sind in der Temperatur so fein regelbar, dass Sie nicht die ganze Zeit aufs Steak schielen müssen, sondern sich auf den Pokal konzentrieren können. Matchwinner wie der Tefal OptiGrill brutzeln sogar automatisch und zeigen Ihnen an, wenn es Zeit für einen Wechsel ist. Dem Spiel den Rücken zuwenden, um eine halb erkaltete Stadionswurst für 5 Euro zu holen? Wer das perfekte T-Bone verspeist, ohne das kleinste Spieldetail verpasst zu haben, weiß: die Sofa-WM lässt sich nicht im Stadion gewinnen.

Weck den MacGyver in Dir – fünf einfache Elektronik-Life-Hacks

Wer in den 80er oder 90ern aufgewachsen ist, erinnert sich garantiert an MacGyver – den jungenhaften Spezialagenten, der in den unmöglichsten Situationen mit Tüftler-Tugenden die Welt, mindestens aber die eigene Haut rettete.

 

Eine Nummer kleiner ist es gar nicht so schwer, sich als Held zu fühlen, wenn man mit kreativen Einfällen alltägliche Gegenstände zweckentfremdet, um die eigene Welt ein Stück besser zu machen. „Life Hacks“ heißt das auf Hipster-Denglisch, und wir haben fünf richtig gute rund um Elektronik hier versammelt:

 

Lego gegen Kabelsalat

Wer reicht das Kabel an und sorgt dafür, dass es sich nicht verdreht? Lego-Männchen! Praktisch jedes Digitalkabel passt verdächtig genau in die Plastik-Pranken der umtriebigen Miniatur-Dänen. Auf eine Lego-Platte gesteckt oder festgeklebt braucht es lediglich vier, fünf der Gesellen, um auch längere Strecken zu „sichern“. Bringt allemal mehr Spaß als der Baumarktbesuch und ist schnell zur Hand für alle, die Kinder haben oder Kind geblieben sind.

 

Beats by Müll

Jeder kennt den „Trick“ mit dem Smartphone im Becher. Doch ganz ehrlich: der Sound ist Mist. Ziemlich amtlich hingegen klingt es, wenn man das Phone in einem passend ausgeschnittenen Schlitz in einer leeren Haushaltspapier-Rolle steckt und an beide Enden leere Joghurt- oder Pudding-Becher befestigt. So werden die Reste des Picknicks im Park kein ärgerlicher Müll, sondern sorgen für Stimmung! Funktioniert zur Not auch ohne die Becher und mit einer Toilettenpapier-Rolle.

 

Beamer auf Opa-Art

Ein ordentlicher Beamer ist immer noch nicht für Taschengeld zu haben. Doch wer als Kind Briefmarken gesammelt hat oder sich noch über Großeltern freuen darf, hat meist auch irgendwo eine Lupe. Nun braucht es nur noch einen Schuhkarton und dunkles Klebeband: die Lupe als Linse vorn in den Schuhkarton montiert, ihn rundum lichtdicht abgeklebt und schon kann man das Smartphone im Karton als Filmprojektor nutzen – scharf stellt man durch die Entfernung zur Linse, als Halterung kann z.B. eine alte Kassetten-Hülle dienen. IMAX ist das nicht, aber dafür fast kostenlos und mobil.

 

Fernbedienung ganz nah

Der Trick ist so einfach, dass man sich erst einmal nicht traut, ihn aufzuschreiben – doch kaum einer macht es: Wer hat sich nicht schon im entscheidenden Moment fluchend gefragt, wo doch gleich die Fernbedienung geblieben ist? Nichts ist einfacher zu vermeiden: Ein Klettverschluss an die Bedienung geklebt, einer mit 2 starken PowerStrips an den Couchtisch… und die Suche gehört der Vergangenheit an.

 

Der Toaster als Grill

Wer seinen Toast überbacken oder Halloumi grillen will, kann den Backofen aus lassen und Strom sparen: kippt man einen handelsüblichen Toaster einfach auf eine Seite, kann man damit hervorragend grillen und überbacken. Guten Appetit!

Lass die Sonne rein – Sonnenenergie für Elektronik ist mehr als ein Gadget

Endlich ist es soweit: Kälte und Dauerregen geben sich geschlagen und ziehen sich bis zum November zurück; es wird wieder angegrillt, Eis gegessen und unter freiem Himmel gelacht. Elektronische Begleiter dürfen dabei nicht fehlen – das Smartphone ist sowieso immer dabei, doch auch für Musik, frisches Essen und Licht für die abendliche Party will gesorgt sein. Was läge da näher, als die Sonnenenergie nicht nur für die gute Stimmung zu nutzen… schließlich hat keiner Lust auf Kabelsalat auf dem Balkon oder Batteriemüll am Badesee.

 

Bevor das spontane Augenrollen einsetzt: klar, Gadgets mit Solarzellen gibt es schon seit den frühen 90ern (wer denkt da nicht an die albernen Baseball-Caps mit solarbetriebenem Ventilator fürs Eurodance-überhitzte Hirn). Doch was lange eben nicht mehr als eine Spielerei war, ist heute eine wirklich ernstzunehmende Hilfe, um die warme Jahreszeit ohne Sorge um Strom und mit gutem Umweltgewissen zu erleben. Denn Solarzellen werden immer leistungsfähiger, kleiner und billiger.

 

So tummeln sich bereits etliche solarbetriebene Ladegeräte und Powerbanks für Smartphones auf dem Markt. Doch eigentlich sind die Zeiten, in denen man extra Geräte zum Laden mit sich herumschleppen musste, schon vorbei: immer mehr Rucksäcke, Hand- und Tragetaschen kommen in den Handel, die die Sonnenkraft bereits eingebaut haben und stets bereit sind, Phone & Co aufzuladen.

 

So wichtig es ist, für die Freunde erreichbar zu sein – wenn man sich trifft, soll ja auch etwas passieren. Während der Ghetto-Blaster noch nicht mal mehr retro ist, bieten fette Soundsysteme mit Sonnenenergie den Beats vom Smartphone die ganz große Bühne. Und weil Party auf nüchternen Magen bei warmen Temperaturen erst Recht keine gute Idee ist, brutzeln Solarkocher und -grills inzwischen auch unterhalb der Profi-Preis-Liga leckere Speisen, ohne dass es Kohle oder Stromkabel bräuchte.

 

Wenn es dann nach Hause geht und hektisch Schlüssel, Portemonnais oder der als Sitzkissen missbrauchte Pullover gesucht werden, helfen solarbetriebene, die Kraft unseres Zentralgestirns auch noch Stunden später über Nachtschwärmer auszuschütten.

 

Klarer Fall also für diesen Sommer: einmal Energiewende, bitte!

„Smartphone killed the Radiostar“ – welche Medien nutzen wir heute und morgen?

Smartphone, Tablet, Smartwatch, VR-Brille – der Zoo elektronischer Geräte, die uns erlauben, uns zu informieren, zu kommunizieren und Medien anzusehen, wächst ständig, bis man kaum noch den Überblick behält. Nutzen wir dadurch unter dem Strich immer mehr elektronische Medien?

 

Das Bild des gestressten Feierabend-„Genießers“ drängt sich auf, der vorm Fernseher sitzt, während er auf dem Smartphone WhatsApp checkt, auf dem Tablet ein anderer Film läuft und die Spielekonsole immer nur einen Click entfernt ist. Oder verdrängt das Tablet schließlich den Laptop, die Smartwatch das Radio? Sitzen wir in ein paar Jahren wieder auf einer aufgeräumten Couch in einem minimalistischen Wohnzimmer, wo nur ein Gerät für uns alle Funktionen erfüllt?

 

Auch für Forscher ist die Frage, wie sich durch immer neue Technik unsere Mediennutzung ändert, gar nicht so leicht zu beantworten. Die Studien, die wirklich viele Menschen aller Altersgruppen unter die Lupe nehmen, sind meist von Medienunternehmen finanziert und widersprechen sich.

 

Relativ klar ist: die Mediennutzung steigt nicht insgesamt – wir verbringen genauso viel Stunden mit Informationen und Unterhaltung wie vor der digitalen Revolution. Welche Geräte und Formate dabei vorne liegen, ist weniger deutlich – wen wundert es, dass in Umfragen von Online-Marketing-Unternehmen die Online-Medien dem Fernsehen den Rang ablaufen, während Untersuchungen, die von TV-Sendern bezahlt wurden, den guten alten Fernseher unangefochten auf Platz eins sehen und online klar abgeschlagen.

 

Einigermaßen einig ist man sich aber in der Frage, wie viele Menschen welche Geräte besitzen. Und hier sind die Trends wirklich spannend: der Liebling der Deutschen war auch 2017 noch der Fernseher – fast jeder besitzt mindestens einen, das hat sich auch über die Jahre nicht geändert. Gleichauf liegen Radios, doch direkt danach kommt bereits das Smartphone, das inzwischen bei rund 9 von 10 Deutschen zu finden ist und in den letzten Jahren eine extrem steile Karriere hingelegt hat – genauso wie sein großer Bruder, das Tablet, der inzwischen mehr als die Hälfte der Haushalte bereichert.

 

Hier sieht man durchaus eine Art Verdrängung: immer mehr Menschen nutzen sowohl die Informationen im Internet als auch Unterhaltungsangebote wie Streamingdienste oder Online-Games in erster Linie mobil. Und zwar am liebsten mit kleinen und leichten Geräten. So haben inzwischen mehr Menschen in Deutschland ein Smartphone als ein Laptop, ja sogar mehr Menschen ein Tablet als einen PC. DVD-Player und Spielekonsolen sind dagegen etwas auf dem Rückzug, Video- bzw. HD-Rekorder stagnieren. Dass Smartwatches und andere „Wearables“ schon nach kürzester Zeit bei rund einem Sechstel der Deutschen zu finden sind und jeder 25-te bereits eine VR-Brille besitzt, zeigt dass der Trend zur Mediennutzung abseits des Sofas ungebrochen voranschreitet.

 

So sieht es im Wohnzimmer womöglich bald wieder stärker aus wie einst: wer dort sitzt und sich mit Medien beschäftigt, mag auch künftig wieder am ehesten vor dem Fernseher zu finden sein – oder mit einem Buch. Letzteres wird nämlich allen Prophezeiungen zum Trotz bisher nicht durch eBooks verdrängt. Wo das Radio aus der Armbanduhr kommt und die Nachrichten vom Telefon, wird ein bisschen „retro“ beim Umblättern von Seiten vielleicht sogar einmal richtig hip.

Die Zukunft ist jetzt: drei wichtige Elektronik-Trends 2018

Gestern Science-Fiction, heute im Elektronikmarkt – der Fortschritt kommt dank Digitalisierung in immer schnelleren Schritten. Hier blicken wir auf drei Entwicklungen, die für dieses Jahr absehbar sind:

 

Alles kann Leinwand sein

Während 4K noch premium ist und Viele erst den Schritt in die HD-Welt gehen, kommen schon die ersten Fernseher mit 8K-Auflösung auf den Markt und können damit ohne Verluste in der Bildqualität ganze Wände füllen. Damit verschwimmt die Grenze zwischen TV, Beamer und intelligenter Hauswand. Samsung hat bereits ein Gerät mit 3,30m Breite vorgestellt. Nicht so viel Platz oder Geld? Kein Problem – denn Beamer werden zugleich immer kleiner, leistungsstärker und günstiger: für unter 100 Euro bekommt man bereits tragbare Projektoren, die in die Handtasche passen und selbst bei Tageslicht klare Bilder an jede Wand werfen.

 

VR-Brillen werden normal

Leichter, mit integrierten Lautsprechern und vor allem kabellos: So kommen immer mehr VR-Brillen – und ermöglichen so eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Ob in beruflichen Anwendungen – wie Trainings, Design, Architektur – oder für Games: der Durchbruch ist nicht mehr nur nah, sondern da. Zumal immer bessere Bewegungssensoren dafür sorgen, dass auch sensibleren Naturen nicht mehr schlecht wird bei längerer Nutzung – schließlich passiert das im 3D-Kino ja auch nicht. Überall dort, wo man die Realität im Blick behalten möchte, wird halbdurchlässige Technik bezahlbar: Augmented Reality Brillen projizieren dreidimensionale Objekte – vom Hausentwurf bis zum Endgegner – mitten in das wirkliche Blickfeld… zum Beispiel den eigenen Garten. Also der volle Spaß ohne das Risiko, gegen Wände zu laufen.

 

Computer sind nicht mehr als solche zu erkennen

Ein leistungsfähiger Computer – zumindest sein Skelett: Motherboard, CPU, RAM, Festspeicher, Grafikkarte, WLAN und Bluetooth – ist nur noch unwesentlich größer als eine Kreditkarte und kostet weniger als ein Abendessen im besseren Restaurant. Findige Programmierer bringen daher amtliche Rechenleistung in Alltagsgegenstände von der Skijacke über das Skateboard bis zum Wasserkocher. Verbunden mit Apps und intelligenten Cloud-Diensten wie Alexa und Siri können wir so mit immer mehr Geräten regelrecht sprechen – und mehr Daten auswerten denn je: bereits heute sind smarte Zahnbürsten auf dem Markt, die uns während des Putzens per App genau sagen, was wir besser machen können und wie lange wir noch schrubben müssen. Unsere Kinder werden einen PC nicht mehr erkennen.

Elektronik – (k)ein Kinderspiel! So bleiben Ihre Kleinsten sicher.

„Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kindern nicht“, hieß es, als wir klein waren. Da war das ja auch noch ganz einfach – denn mit diesen Gegenständen kamen wir ohnehin nicht in Berührung, wenn wir uns nicht an den Schränken und Schubladen der Eltern vergriffen.

 

Heute jedoch ist der ganze Haushalt ein einziges Elektronik-Warenlager: Heimkino, Playstation, smarte Heizungsthermostaten, Laptop, Ladekabel etc. sind aus kaum einem Zimmer wegzudenken – und die Kleinen spielen schon im Sesamstraßen-Alter mit unserem Tablet.

 

Dabei hat sich der Grundsatz nicht verändert: Kinder und Strom – das geht eigentlich gar nicht zusammen: Durch die immer weitere Elektrifizierung unserer Wohnungen und Häuser hat sich die Zahl der gemeldeten Stromunfälle in den letzten 5 Jahren um mehr als ein Viertel erhöht. Wichtig also, bei allem Komfort und aller Freude an moderner Elektronik auf Nummer sicher zu gehen!

 

Beinahe alle Eltern kennen die Sicherheitseinlagen, die man in Steckdosen kleben oder schrauben kann. Das ist besser als nichts, doch die Kleinen bekommen sie mit ihren flinken, schlanken Fingern schnell mal rausgefummelt. Besser, Sie montieren von vornherein SCHUKO-Steckdosen mit eingebautem Kinderschutz. Dabei ist aber wichtig, auch an die Steckerleisten und Verlängerungskabel zu denken – die hebeln natürlich die eingebaute Kindersicherung aus, so dass sie auch dort nur auf Ware mit eingebauter Sicherung setzen sollten.

 

Sobald jedoch ein Stromverbraucher in der Dose steckt, ist es egal, ob diese geschützt ist oder nicht: Wird der Saft darauf verschüttet oder am Kabel gerissen, droht Unheil. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, für Wohnung oder Haus einen zentralen FI-Schutzschalter nachzurüsten (falls noch keiner installiert ist), der im Falle eines Unfalls den Strom sofort unterbricht. Unabhängig davon sollte – Bequemlichkeit hin oder her – elektronisches Gerät in Zimmern, in denen Kinder spielen, ausgeschaltet werden statt es auf Standby zu belassen, wenn es gerade nicht genutzt wird.

 

Doch auch vor oder hinter dem Gerät lauert Gefahr für die Kleinsten: der Kabelwust in vielen Wohnungen wird schnell zur Stolperfalle oder zum Spielobjekt – und wehe, ein Kabel reißt oder die Isolierung wird abgepult. Drahtlose Geräte sind daher immer sicherer, und wo Kabel sich nicht vermeiden lassen, sollten sie hinter Plastikschienen verlegt werden.

 

Relativ sorglos können Eltern nach wie vor ihr Smartphone oder Tablet den Kleinsten überlassen, solange sie nicht am Ladekabel hängen: trotz immer stärkerer Akkus droht im Falle eines heruntergeworfenen Gerätes oder verschütteten Safts nur eines: ein teurer Schaden. Ein anderer Bereich der Kindersicherheit sollte dabei aber nicht außer Acht gelassen werden: verwenden Sie eine App zur Einschränkung der Funktionen, die Ihre Kleinen nutzen können. Denn auch die Psyche eines Kleinkinds ist empfindlich.

Und das Ei piept auf dem Smartphone – die Küche wird interaktiv

„Alles piept, inklusive Eier“ rappten die Absoluten Beginner vor 20 (!) Jahren, und fuhren fort „Wird im Winter nett geraved, wird’s im Internet gesaved – immer schön mit online näher dran an Bonn sein.“ Liest man das heute, kommt einem das Schmunzeln, wie veraltet nicht nur die Sprache wirkt, sondern auch wie viel sich seitdem getan hat: die „piependen Eier“ – Tamagotchis – sind Stoff fürs Museum, die Hauptstadt heißt Berlin und „Rave“ ist total retro. Doch vom Ding her waren die Herren (damals noch eher Jungs) ziemlich weitsichtig: vernetzt ist heute praktisch alles, und gespeichert wird es in der Cloud.

 

Und wieder piepen die Eier – aber nicht mehr am Schlüsselanhänger, sondern im Kochtopf, wenn selbiger mit Alexa oder Siri kommuniziert, um mitzuteilen, dass nun die letzte Chance ist, das innere noch etwas flüssig zu essen. Mit Knopfdruck oder Sprachbefehl kann man den Herd dann gleich ausschalten, während man noch in der Badewanne liegt. Geht nicht? Oh doch: mit der Alexa-Skill „Eier-Kocher“ und einem Herd mit Bluetooth (z.B. von Cucinale). Ganz normal verfügbar.

 

So wie eine smarte Fritteuse (z.B. von Tefal), die sich nach Anweisungen aus dem ausgewählten Online-Rezept selbst steuert, damit die Faschingskrapfen werden wie gewünscht. Oder die Fridge Cam (z.B. für Liebherr), die den Kühlschrankinhalt automatisch scannt und per App die Benachrichtigung schickt, dass das Fleisch nur noch einen Tag haltbar ist und die Milch bald alle. Verbindet man das clever mit seinem Online-Account bei einem passenden Händler, kann der Nachschub automatisch bestellt werden, während Apps wie „zu gut für die Tonne“ passende Rezepte aus den Resten vorschlagen.

 

So lernen unsere Apps, Clouds und Geräte immer mehr über uns. Zum Beispiel, wann wir am Liebsten ein kaltes Bier trinken, wie wir unsere Eier mögen, ob uns der Hummer vom Discounter geschmeckt hat – und Alexa, Siri und Co. hören uns auch beim Essen noch zu. Könnte ja sein, dass man Nachschub will und der Herd dafür nochmal angestellt werden soll. Oder dass man mal eben vom Tisch aus die Heizung runter drehen mag.

 

Alles noch viel verrückter, als sich das die Rap-Stars 1998 vorstellen konnten – und damals sangen sie schon von ihrer „PC-Paranoia“. PC? Hat heute kaum noch jemand. Paranoia? Auch eher nicht – wobei manchem die digitalen Diener, die sich gar nicht mehr nach Elektronik anfühlen, doch nicht ganz geheuer sind:

 

Da gibt es aber einen ganz einfachen Trick: bei Amazon Echo und Co. lassen sich mit einem einfachen Tastendruck die Mikrofone ausschalten. Und unter „Einstellungen“ -> „Verlauf“ können aufgezeichnete Gespräche und sonstige Daten regelmäßig gelöscht werden.

 

Für alle die, die ihre Eier lieber im Stillen piepen lassen, ohne auf Komfort zu verzichten.